Tiergestützte Sprachtherapie

Die Praxis Backhaus bietet neben dem herkömmlichen Therapieangebot auch die tiergestützte Sprachtherapie mit Hunden an. Dabei dienen die Hunde als Motivator, Eisbrecher und Stimmungsaufheller. Diverse Studien haben bereits belegt, dass durch die Interaktion mit einem vertrauten Hund das Bindungshormon Oxytocin ausgeschüttet wird, welches u.a. den Spiegel von Stresshormonen wie Kortisol verringert. Daneben gibt es viele weitere positive physiologische und psychologische Effekte, die durch das Ausschütten von Oxytocin belegt werden können. Eine vertraute und entspannte Umgebung unterstützt weiterhin die Diagnostik- und Lernsituationen im Rahmen der Therapiesitzungen. Der Co-Therapeut Hund hat keine Vorurteile und er wertet nicht. Er fördert die soziale Interaktion und fördert das Vertrauen. Tiere können unsere Wahrnehmung multimodal aktivieren, indem wir sie sehen, hören, riechen und fühlen können. Weiterhin initiieren sie Handlungen und aktivieren nonverbale und verbale Dialoge.

Nadine Siefert ist Germanistin M.A., Diplom-Patholinguistin (akademische Sprachtherapeutin) sowie Fachkraft für tiergestützte Interventionen (Institut für soziales Lernen mit Tieren). Nach mehrjähriger Arbeit in logopädischen Praxen und Dozenten-Tätigkeit für Linguistik an der Charité Gesundheitsakademie in Berlin (Ausbildungsbereich Logopädie) unterstützt sie ab Januar 2016 das Team der Praxis für Ergotherapie und Logopädie Backhaus.

Die Sprache gleicht dem im Stein schlummernden Feuerfunken. Ehe man gelernt hatte, ihn hervorzulocken, schien sein Dasein nur durch ein Wunder erklärlich. Einmal entzündet, pflanzte er sich mit unglaublicher Leichtigkeit fort. (Wilhelm von Humboldt)